Hier finden Sie Berichte und Bilder aus dem Jahr 2023
Am 22.12.23 fand die letzte gesellige Veranstaltung des TCR statt. Wir trafen uns um 18:30 Uhr zu einem leckeren Raclette-Essen bei den Siepers. Jeder brachte was mit und so hatten wir eine gute Auswahl an vielen Leckereien. Nach dem ausgiebigen Essen wurde noch gelacht und geplaudert.
Eine schöner Jahresabschluss.
Am 3.Dezember starteten 11 Teams von dem Wanderparkplatz in Wuppertal-Langerfeld zur Nikolausfahrt 2023. Wolfgang Putz und Günter Kettler hatten eine ca.36 km lange Strecke ausgearbeitet, die über Niedersprockhövel, Wodantal, Oberbonsfeld und Elfringhausen zum Ziellokal „Op dä Höh“ führte.
Am Start erhielt jedes Team ein Roadbook mit Fahrtanweisungen und eine Bordkarte, in der alle an der Strecke befindliche Geschwindigkeitsschilder, Ortseingangsschilder sowie alle durchfahrenden Kreisverkehre eingetragen werden sollten.
Die dafür benötigte Fahrzeit sollte bei den „Profis“ max.75 Minuten und bei den „Amateuren“ max. 90 Minuten betragen.
Alle Teams kamen ins Ziel und freuten sich auf Kaffee und Kuchen und viele Benzingespräche. Nach Auswertung der Bordkarten wurden die Sieger und Platzierten mit einem Nikolausgeschenk geehrt.
Sieger bei den Profis wurde das Team Reinhold und Petra; bei den Amateuren siegten Heike und Volker.
Bedanken möchten wir uns bei Nicole und Renate, die wieder mit viel Liebe und „Händchen“ die Geschenkpräsente eingekauft und verpackt haben.
Das ORGA-Team
Günter und Wolfgang
Am 10. November waren wir Gänseessen in dem Restaurant Uelfetal in Radevormwald. Unser 2. Vorsitzender, Frank Orlowski, hatte dies organisiert. 12 Personen hatten sich hierzu angemeldet. Das Essen war hervorragend und allen hatte es gut geschmeckt. Es war ein schöner Abend, wo viel erzählt und gelacht wurde.
Am 14.10.2023 fand unser Oktoberfest bei Renate und Günter statt. Ca. 30 Personen versammelten sich in der Garage. Getränke waren kalt gestellt. Um 18:15 Uhr wurde das Buffett angeliefert und sofort stürmten unsere Clubmitglieder und Gäste an die warmen Speisen. Aufeinmal war das Stimmengewirr erstummt und die gefräßige Stille setzte für eine kurze Zeit ein. Das Essen hat allen geschmeckt und im Anschluss gingen die munteren Gespräche weiter. Einige Gäste waren zünftig mit Dirndl oder Lederhose gekleidet.
Es war ein gelungener Abend und wir hoffen, dass es nächstes Jahr wieder ein Oktoberfest gibt.
Das Tourenwartenteam
Jan und Renate
Bei der Hitzeschlacht im Westerwald behielt Charlotte den kühlsten Kopf und sicherte sich mit 30 Strafpunkten den Gesamtsieg.
Der AC Hamm/Sieg richtete erneut seine Ori im Bürgerhaus Isert aus und schickte die Teilnehmer ab 14 Uhr bei brühtender Hitze auf die Strecke.
In Aufgabe 2 hatten alle Profis bereits mit der Aufgabenstellung zu kämpfen und sind nicht auf die gedachte Lösung des Fahrtleiters gekommen. Apropos Fahrtleiter: Hier stellte sich wieder Whisky zur Verfügung und unterstützte seinen etatmäßigen Fahrer bei der Durchführung der Veranstaltung.
Whisky bediente sich an allen Elementen, die einem Veranstalter zur Verfügung stehen: Überlappungen (die dann doch keine sind), versteckte Chinesenzeichen und kleine Punkte in der Ecke der Karte, ein Fluss der über die Straße gezeichnet wurde und und und... Genügend Potenzial sich viele Strafpunkte einzufangen.
Hans Gerd wurde mit diesen Spitzfindigkeiten nicht eins und landete mit 100 Strafpunkten weit hinten. Ebenfalls hinten ist Manfred gelandet. Hier wurde die Zeit sehr knapp und anscheindend wurden bereits Schilder abgehangen, die dann nicht mehr in die Bordkarte notiert werden konnten.
Beim Blick auf die Lösung fehlten Günter und Jan ebenfalls 3 Kontrollen. Diese hingen jedoch alle auf der Strecke und wurden schlichtweg übersehen. Das Videomaterial lieferte hier den eindeutigen Beweis.
Generell war es auffällig, dass bei vielen Teilnehmern die Kontrollen übersehen worden sind. Je nach Sonneneinstrahlung waren die Kontrollen etwas schwer zu erkennen und teilweise auch im höheren Gras platziert, dass man sie sehr spät (oder gar nicht) gesehen hat.
Alles das prallte förmlich an Charlotte ab. Neben der Aufgabe 2 unterliefen ihr nur zwei weitere Fehler und so wurde sie als Starterin in der Klasse B Gesamtsieger der diesjährigen Ori. Auch der zweite Platz ging an die Klasse B. So wurden Günter und Jan mit einem dritten Platz noch Klassensieger in C. Der erste und dritte Platz bildeten auch die Grundlage für den Mannschaftssieg des TCR.
In zwei Wochen geht es in Bramsche weiter. Auch hier sind wieder viele TCR Mitglieder am Start.
Am 08.09.2023 fand das „kleine TCR-Grillen“ bei den Siepers statt. 13 Clubmitglieder hatten an dem Freitag bei gutem Wetter, Zeit und Lust auf leckeres Grillgut. Die Mädels brachten schöne Salate und div. Kleinigkeiten mit. Ein Nachtisch krönte den Abschluss, was das Essen anging. Alles war sehr sehr lecker. Nach der Stärkung wurde viel geplaudert und gelacht. Es war ein schöner Abend.
Dieses Jahr wurde das TCR Grillen um einen
weiteren Attraktivität ergänzt. Um sich die Würstchen
und Steaks vom Grill zu verdienen, mussten die Gäste zunächst
die von Günter und Jan organisierte Sommerfahrt
absolvieren.
Es trafen sich 15 Teams (Clubmitglieder und Freunde) am Samstag
den 05.08.2023 bei durchwachsenem bergischen Wetter auf dem
Nächstebrecker Wanderparkplatz. Günter und Jan erwarteten alle
Teilnehmer und verteilten nach einer kurzen Besprechung die
Fahrtunterlagen. Gestartet wurde in zwei Klassen. Für die
Anfänger gab es eine geführte Tour mit Wegbeschreibung und
Chinesenzeichen. Die Profis mussten ihre Fahrtstrecke anhand
eines Kartenbildes finden. Für beide Klassen galt es 21 Fragen
unterwegs zu beantworten und sowohl Ortseingangsschilder, als
auch sämtliche Geschwindigkeitsschilder zu notieren. Erst wenn
man darauf achtet, bemerkt man, wie viele davon eigentlich auf
den Straßen rumstehen. So waren in der Ideallösung über 70
"Kontrollen" gefordert. Alle Teilnehmer fanden wieder zum Ziel
und sind im Anschluss bei Günter in der Garage eingekehrt und
warteten sehnsüchtig auf die Grillerzeugnisse.
Die Zwischenzeit wurde damit verbracht, dass sich über die ein odere andere Frage ausgiebig unterhalten wurde und nebenbei das ein oder andere Getränk zu sich genommen wurde.
Günter und Jan werteten währenddessen die Bordkarten der Teilnehmer aus. Nachdem alle satt waren, wurde die Siegerehrung durchgeführt. Für alle Anwesenden gab es etwas Süßes und für die besten Teams noch etwas Flüssiges.
Die Profi-Klasse gewannen Whisky und Petra; die Anfängerklasse wurde mit 0 Fehlern vom Ehepaar Vogeltanz gewonnen.
Mit vielen netten Gesprächen ließ man den Abend ausklingen.
Herzlichen Dank an Alle, die bei der Umsetzung des Abends geholfen haben. Egal ob Salate oder Nachtische mitgebracht worden sind, beim Auf- und Abbau geholfen wurde oder eingekauft wurde. Die Veranstaltung zeigte wieder, dass das Clubleben noch in Takt ist und wir gemeinsam gute Veranstaltungen auf die Beine stellen können.
Am 23.07.2023 fand in unserem Clublokal „Restaurant Ambiente“ in Remscheid, unser Jubiläums-Frühstück an lässig unseres 70-jährigen Vereinsbestehen statt. Ca. 60 Personen, darunter auch ADAC-Delegierte, sind der Einladung des Clubs gefolgt. Vom ADAC erhielt unser 1. Vorsitzender ein neues Jubiläumsschild (70 Jahre TCR). Nach dem ausgiebigen Frühstück wurde über die alte Zeit geplaudert. Was früher noch machbar war, wäre heute undenkbar. Aber auch was hat sich bis heute bei Veranstaltungen (Auflagen, Ausführungsbestimmungen etc.) geändert. Auf 8 Stellwände wurde der Club von der Gründung bis heute in Wort und Bild repräsentiert. Auf unserem Siegerpodest standen die Mannschaftspokale, die im Laufe der Zeit von den Aktiven gewonnen wurden. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.
Bei warmen Temperaturen rund um die 30 Grad konnten zwei TCR Teams einen Klassensieg einfahren. Klaus mit seinem Sohn in der Klasse N und Günter und Jan in der Klasse C, was gleichbedeutend mit dem Gesamtsieg war.
Am gleichen Wochenende war ein Großteil der TCR-Clubmitglieder auf einer Wochenendreise im Sauerland unterwegs, sodass nur wenige Remscheider in Schwelm an den Start gingen. Lediglich Günter und Jan machten sich nach einer eigenen clubinternen Fahrt vom Sauerland auf nach Schwelm. Günter hatte coronabedingt bereits einen Lauf verpasst, sodass er unbedingt in Schwelm fahren wollte.
Da Hans Gerd mit Hund im Hotel blieb, musste sich auch Klaus einen anderen Beifahrer suchen. So startete er mit seinem Sohn das erste Mal gemeinsam bei einer Ori. Die beiden konnten gleich bei der ersten Fahrt die Klasse N mit 4 Fehlern gewinnen. Wer weiß, ob es diese Fahrerpaarung noch öfters geben wird? ;)
Nach der Corona-Pause war es die erste Ori des AMC Schwelm und es fanden sich über 30 Teams im Berghauser Hof ein. Die Fahrtstrecke führte durch viele bekannte Gebiete. Von Beyenburg über Remlingrade und Radevormwald nach Halver und zurück.
Dennoch war volle Aufmerksamkeit bei den Beifahrern gefordert, da bei einem Maßstab von 1:50.000 die Punkte sehr klein waren und gut und gerne mal übersehen worden sind.
Für die Profiteams galt es eine Idealstrecke von 126km in 3 Stunden zu lösen. Da war von Anfang an klar, dass jeder Teilnehmer die Karenz in Anspruch nehmen muss. So ist es auch nicht überraschend, dass der Gesamtsieg über jene Karenz entschieden worden ist. Allerdings sah man anhand der Zeit auch, dass einige Teams die Fahrt vorzeitig abbrechen mussten, um noch gewertet zu werden. Potenzial für Fehler waren auf jeden Fall in dieser Fahrt vorhanden und wurden von den Teilnehmern auch reichlich gemacht. Zwischen 30 und 180 Strafpunkten war alles dabei.
Erschöpft im Ziel angekommen, ging es nach kurzem Aufenthalt für Günter und Jan zurück ins Sauerland. Dort wartete bereits das Buffett und ein kühles Bier.
Über Whatsapp war man weiterhin mit den anderen Ori-Fahrern in Schwelm in Kontakt. Auch nach einer Änderung der Strafpunkte blieben Günter und Jan an der Spitze und konnten somit den zweiten Gesamtsieg der Saison einfahren.
In der Mannschaftswertung landete der TCR auf Platz 2 von 4 und sammelte noch ein paar Punkte für die ADAC Wertung.
Lange Zeit war es her, dass der AMC Burbach eine Orientierungsfahrt veranstaltet hat. 2023 wurde wieder eine Veranstaltung durchgeführt.
Start und Ziel war auf dem Autohof Wilnsdorf.
Eine richtige Vorbereitung auf die Fahrt konnte man nicht machen und so harrten die Remscheider Teams der Dinge, die da kamen.
Fahrtleiterin war Nicole Jentsch, die bereits seit mehreren Jahren im Ori- und Oldtimersport aktiv ist und zu den besten Beifahrern des Landes zählt. Man konnte also eine bestens durchdachte Fahrt erwarten.
Die Aufgabenstellung für die Profis war recht simpel gehalten, lediglich dass gefahrene Punkte immer in die folgenden Aufgaben übertragen werden müssen und dort erneut Befahren werden sollen, sorgte für ein paar Fragezeichen, die vor dem Start jedoch beseitigt waren. Ebenfalls sollten die Kreisverkehrausfahrten mit einem K und der entsprechenden Nummer der Ausfahrt in der Bordkarte eingetragen werden.
Alleine nach den ersten beiden Aufgaben ist man bereits 9 mal in einen Kreisverkehr gefahren. Es sollten nicht die letzten Kreisverkehre sein.
Nach einer Ortsdurchfahrt durch Wilgersdorf, ging es in das Industriegebiet Kalteiche. Dort warteten mehrere Pfeilwürmer auf die Teilnehmer. An eine schnelle Lösung der Aufgabe war nicht zu denken, sodass man sich ein paar Minuten Zeit nehmen musste.
Die Fahrt führte immer wieder durch tolle landschaftliche Gebiete.
Dennoch mussten die Beifahrer stets einen Blick auf die Karte haben, denn sonst hat man ganz schnell etwas übersehen.
Einkopierte Kartenausschnitte, versteckte Chinesen, Veranstaltermarkierungen, Überlappungen zwischen den Aufgaben, kürzere Wege zwischen zwei Aufgaben, die nur in Kombination von beiden Karten möglich waren etc. Es wurde teif in die Veranstaltertrickkiste gegriffen.
Die Aufgabe 14 führte auf das Gelände des Flughafen Siegerland. Wem bis dahin noch nicht schwindelig von den Kreisverkehren war, dem wurde es spätestens dort. Vier Kartenausschnite mit insgesamt 11 Aufgabenteilen verlangten sehr viel Konzentration bei der Ausarbeitung. Der Legende nach soll sich ein weiterer Aufgabenteil in einem Bild zweier Flugzeuge versteckt haben. Die Remscheider Teams sind diesen Aufgabenteil bis heute nicht gefahren.
Einen Aufreger im Auto gab es dann in der Aufgabe 16 bzw. 17 in der Ortschaft Burbach an der Kreuzung der L531 und L723.
Unmittelbar vor der Kreuzung müssen Eisenbahnschienen überquert werden. Damit es keinen Rückstau bis auf die Gleise gibt, ist eine "Vorampel" am Bahnübergang installiert, welche die Autos mit einem roten Signal zum Halten zwang. Eine normale Ampelphase dauert ja in der Regel 1 maximal 2 Minuten, doch man stand und stand und stand vor dieser Ampel und sie wurde nicht grün. An der Kreuzung konnte man beobachten, dass immer wieder ein grüner Pfeil für Rechtsabbieger aufleuchtete. Die ersten Einheimischen haben nach mehr als 5 Minuten gedreht und sich einen anderen Weg gesucht. Nach fast 10 Minuten Wartezeit wurde die Ampel an der Kreuzung endlich grün und der sich inzwischen gebildetete Stau konnte sich etwas auflösen. Nach wenigen Minuten kam man jedoch wieder an diese Stelle und wieder war die Vorampel rot. Whisky und Günter wollten nicht erneut so lange warten und wendeten wie die Ortskundigen und probierten die Ampel zu umfahren.
Die Verärgerung über die dort verschenkte Zeit war sehr groß.
In der letzten Aufgabe galt es nochmal zwei einkopierte Ausschnitte zu erkennen, was mehr oder weniger gut gelungen ist, bevor man wieder am Autohof im Ziel ankam.
Alle Teilnehmer wirkten sichtlich erschöpft nach dieser anstrengenden Fahrt. Der Gastronomiebereich war etwas überfordert mit der Menge an Teilnehmern. Anscheinend hat es hier ein Abspracheproblem mit dem AMC Burbach gegeben, welches im nächsten Jahr nicht noch mal vorkommen soll.
Die Idealstrecke und Idealbordkarte wurde zügig ausgehangen, als alle im Ziel waren. Dann begann das große Rätselraten, wieso weshalb warum jene Kontrolle gefordert oder eben nicht gefordert war. Nach genauerem Hinschauen ließen sich die Unklarheiten jedoch beseitigen und es sind keine Proteste bekannt gewesen, was für einen Veranstalter immer ein gutes Zeichen ist.
Den Gesamtsieg konnten sich Günter und Jan mit "nur" 50 Strafpunkten sichern. Glücklicherweise wirkte sich die vergessene OK37 nicht in Form einer Platzierung aus.
Die anderen Remscheider kamen weniger gut mit der Fahrt zurecht. Charlotte folgte auf Platz 9, Whisky wurde 10, Hans Gerd und Klaus 11 und Wolfgang Putz und Günter Bangert wurden 14. in der Gruppe B/C.
In der Mannschaftswertung reichte es daher nur für den zweiten Platz.
Da ist für das nächste Jahr noch Luft nach oben. Die Remscheider kommen jedenfalls gerne wieder nach Burbach.
Am 15. und 16. April startete unser Clubmitglied Holger Wolfertz bei zwei Läufen zur Deutschen-Slalom-Meisterschaft-Süd auf dem Fahrsicherheitszentrum Schlüsselfeld.
An beiden Tagen war das Wetter eher wechselhaft; mehr nass als trocken. So mussten an beiden Tagen die Regenreifen aufgezogen werden. In der Wetterlotterie hatte Holger das nötige Quäntchen Glück und konnte die Klasse F11, die Wertungsgruppe F und den Tagessieg feiern.
Am Sonntag waren es auch schwierige Bedingungen und Holger schaffte es wieder die Klasse und die Wertungsgruppe zu gewinnen.
Ein besonderer Dank gilt dem Veranstalter und auch speziell an die Streckenposten, die den ganzen Tag bei Kälte und Regen ausgehalten haben. Ohne diese Leute ist eine solche Veranstaltung nicht durchführbar
Eine Woche nach dem Ausflug nach Rehburg ging es bereits am Samstag in Heiligenhaus mit der nächsten Ori weiter.
Insgesamt waren 7 Teams mit Remscheider Beteiligung am Start.
So war es möglich, dass der TCR 2 Mannschaften für die Mannschaftswertung nennen konnte.
Es gab zwei personelle Veränderungen jeweils auf der Fahrerseite. Charlotte ist mit Daniel am Start gewesen, da ihr Stammfahrer der Fahrtleiter des MSC Heiligenhaus ist und er logischerweise nicht als Fahrer zur Verfügung stand. Krankheitsbedingt fiel Günter aus. Somit musste Jan kurzfristig auch einen neuen Fahrer suchen. Ersatz war aber schnell im Club in Person von Lutz gefunden.
In der Klasse N starteten Elke und Carsten. Leider kamen die beiden nicht so gut mit der Fahrt zurecht und landeten mit 130 Strafpunkten auf Platz 7 in der Klasse N. In der Profi-Klasse war das Feld sehr eng beieinander. Mehrere Teams hatten die gleiche Fehleranzahl. Teilweise musste die Karenz über die Platzierung entscheiden. Charlotte und Daniel landeten mit 70 Strafpunkten und 0 Minuten Karenz auf einem geteilten 5 Platz in der Klasse B. Manfred Wiche bestätigte seinen dritten Platz in Rehburg mit einem zweiten Platz (Klasse B) in Heiligenhaus.
In der Klasse C landete das Team Putz/Bangert auf Platz 9. Insgesamt waren drei Remscheider-Teams unter den ersten 5 wiederzufinden. Mit 30 Strafpunkten landeten Klaus und Hans Gerd auf Platz 5. Whisky hatte einen Fehler weniger und wurde 3. Wiederum einen Fehler weniger hatten Lutz und Jan. Die beiden verpassten den Gesamtsieg um lediglich 16 Minuten.
Es war einen typische Fahrt, wie man sie aus Heiligenhaus kennt:
Eine nicht allzuschwere Aufgabenstellung, jedoch muss man aufmerksam in die Fahrtunterlagen gucken, da man sonst schnell einige Kleinigkeiten übersehen hat, die direkt zu einem Fehler führten.
So waren Aufgabenteile leicht über eine Einmündung hinaus gezeichnet, eine Überlappung eingebaut oder der nächsterreichbare Aufgabenteil erst auf dem zweiten Blick ersichtlich. Der zweite und letzte Aufgabenteil durfte zudem auch über einlinige Wege angefahren werden. Dazu durften Striche nur einmal in ganzer Länge befahren werden. Auf dem Weg zum Ziel gab es daher einige Striche aus dem Beginn der Veranstaltung zu beachten.
Ein durchwachsenes Wetter erschwerte zwischenzeitlich das Fahren auf machen Wegen, dennoch kamen auch die Fahrer auf ihre Kosten und hatten Spaß bei der Veranstaltung. Rund um Overath wurden wieder tolle Wege für die Veranstaltung ausgesucht. Im Industriegebiet in der Näher von Much gab es dann die ein oder andere unterschiedliche Lösung. Die Remscheider hatten alle nicht die gewollte Lösung des Veranstalters gefahren. Nach einer kurzen Diskussion im Ziel, wurde auch eine Alternativlösung anerkannt, da es eine kürzere Verbindung innerhalb der Aufgabe, die vom Veranstalter nicht beachtet wurde. Nur Charlotte und Daniel sowie Lutz und Jan profitierten nicht von dieser Neutralisation, da sie auf eine andere Falle in dieser Aufgabe reingefallen sind.
Nach einer Stärkung am Buffet erfolgte zeitnah die Siegerehrung. Mit Platz 1 in der Mannschaftswertung sammelte der TCR wieder wichtige Punkte für die ADAC Meisterschaft. Das Abschneiden der Remscheider kann sich sehen lassen.
Weiter geht es im April mit der ersten Veranstaltung des AMC Burbach. Dort werden die Ori-Fahrer Neuland betreten. Umso gespannter ist man bereits im Vorfeld auf die Veranstaltung.
Am Samstag stand der zweite Lauf der WEST-OM Saison 2023 an.
Nach der eigenen Veranstaltung im Februar, durften die Remscheider auch selbst als Teilnehmer auf die Strecke gehen.
Start war im niedersächsischen Rehburg. Schon bei der Durchsicht der Fahrtunterlagen von 2019 war klar, dass es keine einfache Fahrt wird. Amerikanisches Abbiegen verboten, Kreuzen verboten, Kreisverkehre immer an der zweiten möglichen Ausfahrt verlassen, Bundesstraßen nicht nach links auffahren waren die Vorgaben für 2023. Dazu kommt das generelle Einbahnstraßensystem im Norden. Jede Menge zu beachten für die drei Remscheider Teams.
In jeder Aufgabe gab es Möglichkeiten Fehler zu machen. Umso unglücklicher auch der Umstand, dass bei allen Remscheider Teams eine Kontrolle einfach übersehen wurde. Die OK 37 wurde auch von vielen Teams nicht, oder erst beim zweiten Passieren, entdeckt. Diese Kontrolle hing umittelbar hinter einer Brücke und war schwer zu sehen.
Nach der ersten Etappe waren Günter und Jan mit nur einem Fehler noch im Kampf um den Gesamtsieg dabei. Allerdings warf die Aufgabe 7 die beiden ins Mittelfeld zurück. Einmal verbotenerweise nach links auf eine Bundesstraße aufgefahren und so hatte man eine andere Lösung. Die Konsequenz: Die Stempelkontrolle fehlte 3x und eine OK war zuviel. Gewertet wurde dies mit 4 Fehlern. Hinzu kamen zwei weitere Fehler in der Schlussaufgabe. Mit 70 Strafpunkte landete man auf Platz 10 im Gesamt.
Einen Platz besser mit ebenfalls 70 Strafpunkten waren Hans Gerd und Klaus. Da sie keine Karrenz gebraucht haben, sind sie besser platziert. Bester Remscheider war Manfred Wiche auf Platz 8 mit 60 Strafpunkte. Dies reichte gleichzeitig zu Platz 3 in der Klasse B.
Es bleibt nicht viel Zeit über die Fahrt nachzudenken, denn bereits nächsten Samstag geht es in Heiligenhaus weiter. Vom Charakter her eine ganz andere Fahrt und die Anreise ist auch nicht so weit wie nach Rehburg. Es werden dann wieder mehr Remscheider Teams an den Start gehen.
Auch die Eisbär Ori konnte im Jahr 2023 endlich wieder stattfinden.
Erstmals traten Günter und Jan zusammen an. In den Vorjahren war Günter immer terminlich verhindert.
Die Eisbär Ori ist eine reine Spaßveranstaltung. Sie zählt zu keiner Meisterschaft und zeichnet sich durch eine flüßig zu fahrende Strecke aus, bei der man die Zeit nicht vergessen darf.
Die Fahrt bietete schöne Streckenabschnitte und kleine Wege, die bei jedem Ori Team die Herzen höher schlagen lassen.
Für den TCR starteten neben Günter und Jan auch Hans Gerd mit Fahrer Klaus und Whisky mit Fahrer Carsten.
Nach einem gemeinschaftlichem Frühstück in Bleialf wurden die Teams auf die Strecke geschickt. Mittagspause war in Luxemburg. Nach zwei Tellern Gullaschsuppe wurde die zweite Etappe in Angriff genommen. Nach 182 km und 4,5 Stunden Fahrt, traf man sich im Ziellokal wieder.
In lockerer Atmosphäre wurde über die Fahrt philosophiert. Wer hatte welche Kontrolle zu viel? Wer ein Ortseingangsschild zu wenig?
Nach einem leckeren Abendessen wurde die Siegerehrung durchgeführt.
Der Gesamtsieg ging nach Schwelm. Dem siegreichen Team fehlte nur eine Kontrolle (diese Kontrolle hatte bis auf 1 Team niemand gefunden).
Dahinter folgten auf einem geteilten 2. Platz Hans Gerd und Klaus, Günter und Jan und ein weiteres Team mit insgesamt 2 Fehlern.
Whisky und Carsten kamen nicht so gut mit der Fahrt zurecht und landeten nur im Mittelfeld der Profiklasse.
Am 19.02.2023 fand wieder das traditionelle TCR-Frühstück in den Räumlichkeiten des CVJM-Heimes in Wuppertal statt. Das Orga-Team freute sich über die rege Teilnahme. Viele nette Gespräche wurden geführt und das leckere Frühstück rundete das Ganze ab. Auch die 4-Beiner kamen nicht zu kurz, da ab und zu doch mal was unter den Tisch fiel. Wie immer eine gelungene Veranstaltung.
Am 4. Februar 2023, lud der ADAC Nordrhein e.V. zur Ehrung ins Maritim Hotel Bonn ein. Geehrte wurden Meister und Platzierte in zahlreichen Motorsport Kategorie aus dem Jahr 2022.
Auch Motorsportler vom Touring Club Remscheid e.V. waren unter den über 200 zu ehrenden Gästen, die 2022 in ADAC Meisterschaften erfolgreich waren.
Die Mannschaft vom Touring Club Remscheid belegte den 1.Platz im Mannschafts-Wettbewerb Lizenzfreier Sport. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft Charlotte Opp, Klaus Freund, Reinhold Wisniewski, Hans Gerd Sieper, Jan Sieper, Günter Kettler, Wolfgang Putz und Günter Bangert.
Ebenfalls ADAC Meister wurden Jan Sieper und Günter Kettler im Pokalwettbewerb Orientierungssport. Auch den beiden, herzlichen Glückwunsch.
Die Ewald-Kroth-Medaille in Gold wurde Klaus Freund überreicht, Glückwunsch.
Ein sehr reichhaltiges Menü-Buffet und der Auftritt zweier Künstler mit ansprechendem Programm, rundeten einen sehr schönen Abend ab.
Da Motorsportler nicht nur gut Autofahren, sondern auch gut feiern können, war Mitternacht lange vorbei, bis es in die Hotelbetten ging.
Beim Frühstück am Sonntagmorgen waren aber, bis auf wenige Ausnahmen, alle wieder munter.
gk